Hospiz Gifhorn

Die kleine Stadt in der Stadt

Die Hospizstiftung Gifhorn beabsichtigt mitten in der Altstadt ein Hospiz mit 10 Betten zu errichten. Das recht schmale und langgestreckte Flurstück (15 x 150 m) stellt eine echte architektonische Herausforderung dar. Durch den Zukauf eines Teilgrundstückes im Mittelbereich kann die Enge in einem Teilbereich unterbrochen und für eine gefühlte Mitte mit Rundlauf und Blickbeziehungen genutzt werden. Der Eingang erfolgt über das alte Wirtschaftsgebäude des denkmalgeschützten Ensembles am Steinweg 4. Von hier aus wird das Hospiz über eine im Wechsel von Ost nach West lichtdurchflutete Erschließungsachse erreicht.

Städtebaulich orientiert sich der Neubau an der kleinteiligen historischen Bebauung der Altstadt. In der Gebäudestruktur gleicht das Hospiz einer kleinen Stadt in der Stadt mit unterschiedlichen Einzelgebäuden, die über die Erschließungsflure miteinander zu einem Ensemble zusammengefügt sind. Die Dachformen ordnen sich der bestehenden Gestaltungssatzung unter. Die Fassadensprache nimmt historische Fensterformate auf und kombiniert sie modernen. Die Fassaden werden als Verblenderfassaden ausgebildet und mit einer Fassadenplatte kombiniert.